Design by
www.dresdnerservicegentur.de

e-mail

aktualisiert:
20 August, 2018
 

Foto(1387)klein
Banner
Fachbegriffe

Herzlich Willkommen bei dem
 Modellbahn-Digital-Service

Schauen Sie sich um und entdecken Sie die Vielseitigkeit meiner Angebote und meines Services.

Ansprechpartner
Marco Sievers / bei Wustmann
Adresse
Modellbahn-Digital-Service
Stolpener Str. 60
01477 Arnsdorf OT Fischbach
 

Adresse:

Die Adresse ist vergleichbar mit einer Telefonnummer. Jeder Decoder (Empfänger), egal ob in einer Lok oder an einer Weiche, hat eine eigene Adresse. Decoder reagieren nur auf Informationen die mit ihrer Adresse zusammenhängen.

Bit:

Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit bei Computern und logischerweise auch bei digitalen Steuerungen. Bits schalten Fahrstufen, Fahrtrichtungen, Weichen, Signale usw.

Booster:

Der Booster ist ein Verstärker. Bei digitalen Steuerungen verstärkt er das von der Zentrale kommende Steuersignal für Lokomotiven so weit, dass die Lokomotiven den digitalen Informationsstrom auch als Fahrstrom nutzen können. Vereinzelt liest man auch vom digitalen Fahrstrom.

Bremsgenerator:

Der Bremsgenerator ist ein spezieller Fahrstromverstärker für das DCC-System. Er erzeugt ein spezielles digitales Signal, welches alle DCC-Decoder zum Herunterschalten der Fahrstufen bis Null veranlasst.

Bus:

Ein Bus ist eine elektrische Verbindung zwischen Geräten zur Übertragung von Daten (Informationen) - auch als Datenbus bezeichnet. Zur Verbindung von digitalen Steuerzentralen mit Weichendecodern und Besetztmeldern kommen ebenfalls Busse zum Einsatz. Auch die zweipolige Verbindung von der Zentrale über das Gleis zur Lok ist ein Bus.

Byte:

Ein Byte ist eine Informationseinheit, die sich aus mehreren Bits zusammensetzt.

 

CU:

Die Abkürzung steht für "Central Unit", was übersetzt "Zentraleinheit" heißt. Die Zentraleinheit erzeugt und sendet, die für eine digitale Steuerung erforderlichen, Informationen zum Steuern von Loks, Weichen, Signalen und dergleichen. Zudem empfängt sie Signale von Rückmeldebausteinen und Eingabegeräten. Viele Zentralen verfügen über eingebaute Eingabegeräte wie Fahrregler. Über die notwendigerweise dann vorhandene Tastatur zum Wählen der Lokadressen können häufig auch Weichen und Signale gestellt werden.

Datenformat:

Die Bezeichnung für eine digitale Sprache, mit der elektronische Geräte Informationen zum Steuern und Melden austauschen.

DCC:

Steht für Digital Command Control und heißt "Digital steuern und kontrollieren". Hinter der Bezeichnung DCC verbirgt sich das von Bernd Lenz für Gleichstrombahnen entwickelte Datenformat zum Steuern von Loks und Weichen. Das DCC-Datenformat ist seit 1994 bei der NMRA (USA) und MOROP genormt.

Decoder:

Ein Decoder ist ein Empfängerbaustein zum Entschlüsseln von Informationen. Er entschlüsselt nur die Informationen der Adresse, auf die er eingestellt ist und reagiert darauf in vorgegebener Weise. Decoder gibt es für bestimmte Funktionen wie das Steuern von Loks, Schalten von Weichen und Signalen.

Encoder:

Ein Encoder ist ein Sendebaustein zum Verschlüsseln von Informationen. Die Informationen, Auswertung eines Gleiskontaktes, werden über eine eingestellte Adresse in den Datenbus gesendet. Typische Vertreter von Encodern sind Rückmeldebausteine und Gleisbesetztmelder.

zum Anfang

 

Interface:

Mit dem Interface lassen sich elektronische EDV-Geräte verbinden um eine Datenübertragung unterschiedlicher Datenformate zu ermöglichen. Im Modellbahnbereich werden typischerweise Gerätebusse digitaler Steuersysteme über die RS232-Schnittstelle mit Computern verbunden.

Keyboard:

Keyboard ist ein Eingabebaustein mit einer Tastatur. Es dient zum Schalten von Weichen, Signalen und Entkupplern.

Lastabhängige Motorregelung:

Lastabhängige Motorregelung ist eine elektronische Regeleinheit in Fahrzeugdecodern, die die Drehzahl eines Lokmotors bei Be- und Entlastung konstant hält. Lastwechsel in Steigungs- und Gefällestrecken sowie in Weichenstraßen werden kompensiert. Ebenso werden mechanische Unzulänglichkeiten von Motoren, Lokgetrieben und Steuerungen von Dampfloks in einem gewissen Maß ausgeglichen. Loks mit lastgeregeltem Decoder fahren gleichmäßiger und sind daher für den computergesteuerten Betrieb besonders geeignet.

zum Anfang

 

Mapping:

Mapping ist die wählbare Zuordnung von Funktionstasten auf dem Steuergerät zu Funktions­ausgängen von Fahrzeugdecodern. Je nach Zuordnung können mit der Funktionstaste F1 z.B. der Funktionsausgang 1 oder 4 aktiviert werden. Diese Möglichkeit ist bei Fahrzeugdecodern mit Funktionsausgängen unterschiedlicher Eigenschaften interessant.

Mäuseklavier:

So bezeichnet man kleine mechanische Schalter, die in einem Gehäuse acht oder mehr Schalter vereinen. Die richtige Bezeichnung lautet DIL-Schalter. In digitalen Bausteinen (Lok- und Weichendecoder) werden sie benötigt um Adressen und Funktionen auf elektromechanische Weise einzustellen.

MM:

Kürzel für das Märklin-Motorola-System. Motorola ist ein amerikanischer Chip-Hersteller, der unter anderem einen Chip für eine simple Datenübertragung mit einem einfachen Datenformat entwickelte. Auf diesem Datenformat basiert das Digitalsystem für das Mittelleitersystem.

Multiprotokolldecoder:

Gemeint sind Decoder, die mehrere Sprachen, sprich mehrere Datenformate, verstehen und in Funktionen umsetzen. Lokomotiven mit Multiprotokolldecodern können auf Anlagen unterschiedlicher Digitalsysteme wie DCC, Motorola oder Selectrix fahren. Häufige Kombinationen sind DCC/Motorola und DCC/Selectrix.

NEM:

Die Abkürzung steht für "Normen Europäischer Modellbahnen", herausgegeben vom MOROP (zu beziehen beim BDEF, Alexander-Diehl-Str. 7, 55130 Mainz-Weisenau).

NMRA:

Die Abkürzung steht für "National Model Railroad Association". Die NMRA ist ein amerikanischer Dachverband als Bindeglied zwischen Modelleisenbahnern und der Industrie und kümmert sich hauptsächlich um Normungen. Sie ist aber auch Ansprechpartner bei technischen Problemen.

Protokoll:

Die Eigenschaften der Datenformate werden in einem Protokoll beschrieben. Man könnte sagen, das Protokoll ist die Sprache des Datenformats.

Route-Control:

Fahrstraßensteuergerät von Roco zum Stellen von Fahrstraßen oder auch einzelnen Weichen.

Rückmeldedecoder:

Gemeint sind Rückmeldebausteine, die Ereignisse auf der Modellbahn an das Digitalsystem senden. Die Bezeichnung Rückmeldedecoder ist irreführend, es müsste Rückmeldeencoder heißen.

SX:

Kürzel des Selectrix-Systems. Es wurde 1982 im Auftrag von Trix beim Ingenieurbüro Döhler & Haas in München auf Grundlage eines Industrie-Steuersystems entwickelt.

Schnittstelle:

Die Schnittstelle ist ein genormter elektrischer Steckplatz. Lokomotiven und Triebwagen werden mit einer Schnittstelle ausgerüstet. Sie erlaubt das einfache Einsetzen oder Tauschen von Lokdecodern. Es gibt zurzeit folgende verschiedene Schnittstellentypen;

NEM 651 = 6 - poliger Stecker

NEM 652 = 8 - poliger Stecker

Plux 12,16, 22

MTC 14, 21

NEXT 18

SUSI - Schnittstelle

 

Translator:

Gerät zum Übersetzen. Es ist ein spezielles Gerät des Selectrix-Systems zur Bildung weiterer Bus-Leitungen und somit Vergrößerung des Adressumfangs.

X-Bus:

Vorgängerversion des aktuellen XpressNet-Busses des Digital-Plus-Systems von Lenz Elektronik. Es handelt sich bei um einen Gerätebus.